Ich biete Seminare und Fortbildungen an für

- TrauerbegleiterInnen
- AltenpflegerInnen ( gern auch als Inhouse - Fortbildung)
- Menschen in psychosozialen Einrichtungen
- HospizmitarbeiterInnen

Die Inhalte der Fortbildungen können auf die Bedürfnisse der jeweilige Einrichtung abgestimmt werden.
 
Regelmäßig finden Gruppen für Trauernde und Angehörige schwerkranker Menschen statt.
Bitte Termine erfragen!


Seminare:
 

  • Rituale und Symbole in der Trauerarbeit
    Rituale und Symbole begleiten unser menschliches Leben. Sei es das kleine morgendliche Ritual des Zeitunglesens oder die festlichen Rituale einer Hochzeitszeremonie. Rituale können einen Beginn markieren oder ein Ende deutlich machen, eine Lebenszeit als besonders hervor heben.
    Das Ritual bietet an, seelische Empfindungen erfahrbar zu machen. Dazu können rituelle Handlungen, Symbole, Lieder, Musik, Tänze angewandt werden. Gerade in der Zeit des Trauerns können Rituale den Hinterbliebenen helfen, das Unfassbare greifbarer  zu machen. Auch hier gibt es die kleinen Rituale, wie eine Kerze im Gedenken an den Verstorbenen anzuzünden, als auch die Gestaltung des großen Rituals, die Abschiedszeremonie der Bestattung. Die Mitwirkung und Durchführung der Rituale sprechen die emotionale Kraft des Menschen an. Grenzen der Alltagswirklichkeit können überschritten werden und Heilung und Frieden ermöglichen. 
    An diesem Wochenende entwickeln wir kleine und große Rituale, die in der Trauerbegleitung hilfreich sein können.
  • Kreative Methoden in der Trauerbegleitung
    Trauer kennt oft keine Worte, läßt die Trauernden und uns als Begleitende verstummen. In der Begleitung Trauernder kann es hilfreich sein, auf andere Beziehungsformen zurück zu greifen. Kreative Mittel bieten starke Formen der Ausdrucksmöglichkeit. Der Körper kann die Trauer in einem Tanz ausdrücken, Farben können Emotionen aufs Papier bringen, assoziatives Schreiben kann kostbare Empfindungen fest halten. In ein  Stück Ton können heftige Gefühle eingewalkt werden, Naturerfahrungen können mit etwas Größerem, Göttlichen verbinden.
    Durch den kreativen  Ausdruck  können sich  Trauernde angenommen und verstanden fühlen. Sie können erfahren, daß sie im Einklang sind mit dem, was sie wahrnehmen und spüren. Dadurch können neue Schritte ins Leben gewagt werden. 
  • Ich trage Dich in meinem Herzen
    Ein Tag zur Erinnerung an unsere Toten
    An diesem Tag wollen wir uns Zeit nehmen, unsere Verstorbenen im Jenseits zu ehren. Mit Trauertänzen, Meditationen, Lachen und Stille wollen wir uns an unsere Toten und ihrem Platz in unseren Herzen erinnern. In vielen Kulturen gehören die Toten vom Jenseits aus zur Gemeinschaft mit den Lebenden dazu, wird aus der Ehrung der Ahnen Kraft und Geleit für das Leben bezogen.
                                                                                                        

Berufliche Fortbildung: 

Klientenzentrierte Trauerbegleitung

AdressatInnen:
Menschen aus therapeutischen und psychosozialen Bereichen, die berufsbezogenen Umgang mit Trauernden haben und eine Befähigung zur Trauerbegleitung erwerben möchten

Inhalt und Methoden der Fortbildung:
Die Befähigung zur Trauerbegleitung ist selbsterfahrungsorientiert. Um professionell unterstützen zu können, ist es erforderlich, eigene Trauererfahrungen, Verluste, Sehnsüchte, Traumata usw. ins Bewusstsein zu bringen, zu reflektieren und einen angemessenen Ausdruck dafür zu finden.
Methodisch wird dieser Prozess unterstützt mit Körperarbeit, kreativen Mitteln wie Gestalten und Schreiben, Imaginationsarbeit, Meditation u.a..

Auf Grundlage der Lebenserfahrungen der TeilnehmerInnen werden folgende Inhalte vermittelt:

Verständnis und Einsicht in den Trauerprozess

  • Individuell unterschiedliche Zugangsweisen und Ausdrucksformen von Trauer 
  • Formen "pathologischer" Trauer
  • Trauer und ihre Ausdrucksformen in verschiedenen Kulturen
  • Erlernen eines professionellen Umgangs mit Trauernden in Einzel- und Gruppenarbeit
  • Entwicklung unterstützender Trauerrituale
  • Wahrnehmungsschulung
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Möglichkeiten zur Anwendung des Erlernten in das eigene berufliche Praxisfeld
  • Wissen um Helferpersönlichkeiten, burn out, Stressumgang


Ziel der Fortbildung
ist der Erwerb menschlicher und beruflicher Kompetenzen im Umgang mit Trauernden, insbesondere

  •  angemessene Begegnung mit Trauernden
  •  Achtung und Wertschätzung der Einzigartigkeit jedes Verstorbenen und jedes Trauernden
  •  angemessener Einsatz der eigenen menschlichen und fachlichen Kompetenzen im Interesse der KlientInnen
  •  anwendbares Wissen um Trauertheorie und der Phänomenologie der Trauer
  •  Fähigkeit zur Differenzierung von Trauerbegleitung und Psychotherapie
  •  Integration des neu erworbenen Wissens in die bestehende berufliche Kompetenz und die Entwicklung eines eigenen Weges der Trauerbegleitung
  •  Bewusstsein und Reflektion eigener, mit dem Thema Trauer verbundenen Themen


Erwartet wird die Bereitschaft:

  •  den eigenen Trauerprozess zu reflektieren
  •  sich auf die eigenen Prozesse einzulassen
  •  zur theoretischen Auseinandersetzung mit themenbezogener Fachliteratur

Bildungsscheck NRW wird akzeptiert!